Sabine Wunderli schreibt über ihre Gefühle, welche die Adventszeit bei ihr auslöst und warum sie sich manchmal wieder als Kind fühlt. Geht es Ihnen manchmal auch so??
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In der Adventszeit macht es mir besonders Freude, dass ich eingeladen werde um mit Familien zusammen Weihnachtsbasteleien mit Kindern zu machen. Oder dass auch Kinder zu mir kommen, um Weihnachtsgeschenke aus Ton zu fertigen um sie später zu bemalen und zu brennen.
Mit Hilfe dieser Familien entdecke ich verloren geglaubte Freuden und kann mich wieder begeistern, wie als Kind, als wir zuhause auch Weihnachtsvorbereitungen trafen. Nur kommt es mir komischerweise so vor, als könnte ich die Freude erst jetzt wirklich spüren. Oder vielleicht war es einfach schon so lange vergessen gegangen.
Kürzlich war ich auch im Wald, um Tannenzapfen zu sammeln um darin später Vogelfutter in Kokosfett zu füllen und aufzuhängen. Meine ständigen Begleiterinnen sind ja zwei Mopsdamen, die ich nicht zweimal bitten muss, in den Wald zu gehen.
Diese Zeit ist für mich so ein Gemisch aus Kindheitserinnerung und Freude, wieder zum Kind werden zu dürfen. Bin ich doch die erste wenn es darum geht, durchs Gehölz zu kriechen, auf der „Jagd“ nach den schönsten Moosen, Flechten, Tannzapfen oder Eichelpfeifen.
Natürlich sammle ich auch sonst im Jahr Rinden und besonders schöne Fundstücke aus der Natur, um sie zu Kunstwerken zu machen. Aber in der Vorweihnachtszeit herrscht diese Stimmung, die irgendwie auch alles andere ansteckt. Die Landfrauen machen Adventskränze um sie zu verkaufen, es werden Kinderbasteltage organisiert und es gibt ab November die Weihnachtsmärkte und die ganzen Gospelchöre, sonstige Kirchenchöre und Konzerte.
Eine schöne Zeit mich umzusehen und mich zu freuen an den vielen Menschen, die ich schätze und liebe und die mich schätzen und lieben.
Sabine Wunderli, Nunningen






