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Himmelried
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Was ist speziell toll daran?
- Gemütlichkeit
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Geographische Lage von Himmelried

Himmelried liegt auf 662 m ü. M., 15 km südlich der Stadt Basel (Luftlinie). Das Dorf erstreckt sich an aussichtsreicher Lage auf einer Geländeterrasse am Südhang des Hombergs, über dem Tal des Chastelbachs, am östlichen Rand des Laufener Beckens, im Faltenjura des Schwarzbubenlandes.
Die Fläche des 6.0 km⊃2; grossen Gemeindegebiets umfasst einen Abschnitt des nördlichen Juras. Den östlichen Gemeindeteil nimmt der Homberg mit dem nach Norden geöffneten Ausräumungskessel Bärtel und den vorgelagerten Terrassen von Himmelried (im Süden) und Eigen beziehungsweise Stollen (im Norden) ein. Mit 793 m ü. M. wird auf dem Homberg der höchste Punkt von Himmelried erreicht. Nach Westen wird der Homberg durch das Tal des Chastelbachs begrenzt.
Der westliche Gemeindeteil wird von den beiden parallel verlaufenden Tälern von Chastelbach und Ibach (Kaltbrunnental) eingegrenzt, von denen letzteres schluchtartig in die Landschaft des östlichen Laufener Beckens eingetieft ist. Beide Bäche münden in die Birs. Zwischen diesen beiden Tälern erhebt sich ein Höhenrücken, der im Burghollen mit 660 m ü. M. gipfelt. Von der Gemeindefläche entfielen 1997 10 % auf Siedlungen, 59 % auf Wald und Gehölze und 31 % auf Landwirtschaft.
Zu Himmelried gehören die Weiler Steffen (543 m ü. M.), Baumgarten (560 m ü. M.) und Schindelboden (459 m ü. M.), alle auf der Höhe zwischen dem Kaltbrunnental und dem Chastelbachtal, sowie einige Einzelhöfe. Nachbargemeinden von Himmelried sind Seewen, Nunningen und Breitenbach im Kanton Solothurn sowie Brislach, Grellingen und Duggingen im Kanton Basel-Landschaft.



Bevölkerung von Himmelried

Mit 964 Einwohnern (Ende 2007) gehört Himmelried zu den kleineren Gemeinden des Kantons Solothurn. Von den Bewohnern sind 94.9 % deutschsprachig, 1.2 % französischsprachig und 1.0 % sprechen Englisch (Stand 2000). Die Bevölkerungszahl von Himmelried belief sich 1850 auf 434 Einwohner, 1900 auf 458 Einwohner. Im Verlauf des 20. Jahrhunderts pendelte die Bevölkerungszahl stets im Bereich zwischen 420 und 480 Personen. Seit 1970 (449 Einwohner) wurde eine rasche Bevölkerungszunahme verbunden mit einer Verdoppelung der Einwohnerzahl innerhalb von 30 Jahren verzeichnet.



Wirtschaft in Himmelried

Himmelried war bis in die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts ein vorwiegend durch die Landwirtschaft geprägtes Dorf. Noch heute haben die Milchwirtschaft und Viehzucht sowie der Obstbau (überwiegend Kirschbäume) einen wichtigen Stellenwert in der Erwerbsstruktur der Bevölkerung. Weitere Arbeitsplätze sind im lokalen Kleingewerbe und im Dienstleistungssektor vorhanden, unter anderem in einer Firma für Elektromotoren und in einer Schreinerei. In den letzten Jahrzehnten hat sich das Dorf dank seiner attraktiven Lage zu einer Wohngemeinde entwickelt. Sowohl im Bereich von Himmelried als auch bei Steffen und Chastel entstanden ausgedehnte Einfamilienhausquartiere. Viele Erwerbstätige sind deshalb Wegpendler, die hauptsächlich in der Agglomeration Basel arbeiten.



Verkehr in und nach Himmelried

Die Gemeinde liegt abseits der grösseren Durchgangsachsen, die Hauptzufahrt erfolgt von Grellingen. Durch einen Postautokurs, welcher die Strecke von Grellingen nach Nunningen bedient, ist Himmelried an das Netz des öffentlichen Verkehrs angebunden.



Geschichte von Himmelried

Auf dem Gemeindegebiet wurden verschiedene Spuren aus dem Paläolithikum und einige Streufunde aus der Römerzeit gefunden. Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes erfolgte 1288 unter dem Namen Heimenriet. Später erschienen die Bezeichnungen Heimenried (1295) und Hymelried (1466). Erst im 15. Jahrhundert fand somit der Übergang vom Wortstamm Heim- zu Himmel statt. Der Ortsname geht vermutlich auf den althochdeutschen Personennamen Haimo und das Wort reod/riod (Rodung) zurück. Er hat damit die ursprüngliche Bedeutung von Rodung des Haimo.
Seit dem Mittelalter unterstand Himmelried den Grafen von Pfeffingen-Thierstein. Diese verkauften das Dorf 1517 an den Bischof von Basel. Im Jahr 1527 trat der Bischof Himmelried an Solothurn ab, und die Ortschaft wurde der Vogtei Thierstein zugeordnet. Nach dem Zusammenbruch des Ancien Régime (1798) gehörte Himmelried während der Helvetik zum Distrikt Dornach und ab 1803 zum Bezirk Thierstein.



Sehenswürdigkeiten in Himmelried

Die Kirche Sankt Franz Xaver wurde 1800 erbaut und 1804 zur Pfarrkirche erhoben; vorher waren die Bewohner von Himmelried nach Oberkirch (bei Nunningen) pfarrgenössig. Im alten Ortskern sind einige Bauernhäuser aus dem 18. und 19. Jahrhundert erhalten.


Quelle: Wikipedia

Steinegg-Schwinget 2008